Steuerberater und Buchhalter

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Rechtliches


Wer macht Steuerberatung?

Steuerberatung darf machen, wer die entsprechende Ausbildung durchlaufen ist und die notwendigen und auch sehr anspruchsvolle Prüfungen erfolgreich abgelegt hat. Dazu zählen nicht nur die Steuerberater, sondern auch Wirtschaftsprüfer. Bei den größeren Kanzleien handelt es sich meist um einen  Zusammenschluss von beiden, die dann heißen kann „ Steuerberater- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft“. Auch kommt es in größeren Kanzleien gerne vor, dass einer der Partner Rechtsanwalt ist. Dieser ist aber nicht befugt ohne die notwendige Zusatzausbildung, steuerberatend tätig zu werden!


Steuerberatung obliegt allein dem Steuerberater Beruf!

Davon ausgenommen ist z.B. die Buchhaltung und Personalabrechnung, bis hin zur Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung und der Lohnsteueranmeldung. Diese Tätigkeiten können ebenso von freiberuflichen oder auch angestellten Buchhalter / Bilanzbuchhalter erledigt werden. Dieser Personenkreis darf alle Tätigkeiten gem. StGBerG §6 Nr. 3 und Nr. 4 übernehmen, darf aber die Grenze zu den der Steuerberater vorbehaltenen Tätigkeiten nicht überschreiten. Anders als in den Niederlanden z.B., wird der Steuerberater Beruf in Deutschland geschützt. Die zuständigen Steuerberaterkammern, die unter anderem die Prüfungen zum Steuerberater, Steuerfachwirt/in und zur Fachgehilfe/in in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen abnimmt, sind sehr streng, wenn das genannte Gesetz missachtet wird.